Religion

Der Religionsunterricht am HSG

Der Religionsunterricht heißt alle Schüler_innen herzlich willkommen!

Allgemeines

Religiöse Bildung ist ein bedeutender Faktor für die Überwindung von Vorurteilen. Der Religionsunterricht regt zu einem reflektierten Umgang mit der kulturellen und religiösen Vielfalt Berlins an. Der Unterricht stützt auf zwei Grundpfeilern: Erstens die Wissensvermittlung und zweitens das persönliche Nachdenken und Diskutieren über "Gott und die Welt“. Der Religionsunterricht lädt ein, gemeinsam Pause zu machen, nachzudenken, sich über Ziele und Wünsche bewusst zu werden, Kraft zu schöpfen und sich neu zu orientieren. Er ermutigt, Sinnfragen zu stellen und auf Antwortsuche zu gehen. Er nimmt auf eine Reise der religiösen Pluralität mit und lädt zum interreligiösen Dialog ein. Das Kennenlernen verschiedener Religionen und Kulturen wird hier ermöglicht und ebnet den Weg für ein besseres Miteinander.

Aktivitäten

Im Rahmen des Religionsunterrichts setzen sich Schüler_innen bewusst gegen Rassismus und für Vielfalt ein. So entstand das interreligiöse Instagram-Projekt @religion4you , welches im März 2021 von der Weltethos-Stiftung als Weltethos-Projekt ausgezeichnet wurde.

2020 entwickelten Schüler_innen des Religionsunterrichts und der „HSG für Toleranz-AG“ im Rahmen des „WirfürSchule-Hackathons“ der Bundesregierung gemeinsam mit einem bundesweiten und multiprofessionellen Team die Bildungsplattform WirfuerVielfalt.de und vernetzen seitdem außerschulische Vielfalts-Projekte mit Schulen. Im November 2020 wurde das Projekt vom Stifterverband zu einer von 100 besten Ideen Deutschlands 2020 gekürt.

Im Oktober 2021 belegte unser Konzept zum interkulturellen und digitalen Storytelling den dritten Platz beim Award Digitale Bildung.

Schulinternes Curriculum

Der Religionsunterricht ist ein Angebot, das in Verantwortung der Evangelischen Kirche allen Schüler_innen offensteht, unabhängig davon, ob sie einer Religionsgemeinschaft angehören oder nicht - auch unabhängig von Vorkenntnissen. Zur Teilnahme bedarf es einer Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten oder die Schüler_innen selbst. Voraussetzung dafür ist, dass sie religionsmündig sind, d.h. das 14. Lebensjahr vollendet haben. Eine Anmeldung gilt mindestens bis zum Schuljahresende. Die An- und Abmeldung erfolgt schriftlich über die Religionslehrkraft/ Schule. Darüber hinaus ist es möglich „Religion“ im Rahmen der 5. PK als Bezugsfach im Abitur zu wählen.